Morgenroutine: Frühstück, das gegen schlechte Laune hilft


Selbstliebe: Perfekt unperfekt


Während wir unter der Woche damit beschäftigt sind, zu funktionieren, unseren Routinen nachzugehen - seien sie gut oder schlecht - und neben Kaffee und dem schnellen To Go Quark oder Müsli am Morgen keine Zeit für ein ausuferndes Frühstück haben, bringt das Wochenende meist ein bisschen mehr Zeit mit sich. Zeit für Frühstück und Brunch und dann auch mehr Zeit für Gedankensalat. Ich liege dann manchmal am Sonntag im Bett und merke wie meine Hände kribbeln, weil sich Schweißperlen darauf bilden und das weil mein Kopf das Kommando übernommen hat. Statt zu entspannen, fliegen die Gedanken wie Sternschnuppen von einer Gehirnhälfte zu anderen und lösen dabei gar kein Problem sondern erschaffen eines. Ich fühle mich auf einmal gestresst und nutzlos an solchen Tage, wo kein Plan auf dem Tisch liegt, obwohl der Sonntag doch zur Entspannung da sein sollte. So schnell wie man sich versieht, steigt die Unzufriedenheit und schlechte Laune in mir auf - schlechte Laune weil ich die Zeit nicht effektiv nutze und weil ich nicht das ‘perfekte’ Wochenende geplant habe und obendrauf das Wetter, die Familie, der Partner oder andere externe Faktoren einfach nicht mitspielen.

Seitdem mir klar geworden ist, dass der Auslöser für diese schlechte Laune eigentlich überwiegend periodische Hormonschwankungen oder ungelöste Unzufriedenheiten der Woche und somit ein Barometer für meine innere Zufriedenheit darstellt, lasse ich die drückenden Gedanken einfacher an mir abperlen und lasse mich von dieser Sonntagsstimmung nicht mehr so stark einnehmen. Es ist wahr, dass es hilft zu reflektieren, was der Auslöser bestimmter Emotionen ist, manchmal braucht es das aber auch gar nicht, sondern lediglich ein wenig Selbstliebe für sich selbst in diesem Moment, sozusagen gut für sich zu sorgen ohne sich zu sorgen.



Morgenroutine: Essen, das glücklich macht


Sofort dann, wenn ein Gedanke aufkommt, ist meine beste Strategie, einen ersten Schritt zum Start in den Tag zu tun. Ich schlüpfe dann aus dem Bett und gehe meiner Routine nach: Wasser kochen, Tee aufsetzen, Zähne putzen. Kleine Schritte, die keine großartige Denkfähigkeit voraussetzen. Dann trinke ich meinen Tee und erlaube mir erst im Nachgang wieder nachzudenken - und über das Frühstück zu sinnieren. ‘Was esse ich heute zum Frühstück’ ist für mich das Synonym zu ‘Wie tue ich mir heute etwas Gutes?’. Was auch immer das Glück am Morgen für dich bedeutet, finde etwas, was dir Spaß macht, was du gerne isst und tu es. Kreativität bringt uns wieder zurück zu uns und hilft gegen Stimmungsschwankungen. Mein kreatives Feld ist die Küche, das Backen von Broten, Waffeln und Kuchen, das Entdecken neuer Porridgekreationen und Zutatenkombinationen, das Fotografieren und Teilen meiner kreativen Errungenschaften. Was ist dein kreativer Moodbooster am grauen Sonntagmorgen? Denk mal drüber nach.